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Konversations-Kreis besucht
die Partnerstadt
Es sollte keine 08/15-Reise
werden, sondern eine Erkundung von Zielen, die nicht allen geläufig
sind. Das hatten sich die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Englisch-Konversationskreises
vorgenommen, die vom 17. bis 22. März Barking and Dagenham besuchten.
Das Programm bot einige Kuriositäten wie den von Schauspieler Peter
Powell geführten Rundgang durch den Stadtteil Islington, auf den
Spuren von Dickens und den russischen Revolutionären, die da Unterschlupf
gesucht hatten, oder den Besuch des Friedhofs Highgate, der jedem Gruselfilm
zur Ehre gereichen könnte.
Auch einige Punkte, die bei London-Besuchen immer wieder zu kurz kommen,
wurden diesmal angesteuert: Kew Garden, das Britische Museum, oder auch
St. Margrets Kirche in Dagenham selbst, wo einst James Cook getraut wurde.
Unvergesslich bleibt auch der Besuch in den Inns of Court und den Obergerichten
mit Perücken tragenden Juristen und den Bänken der zwölf
Geschworenen.
Eindeutige Höhepunkte waren jedoch die persönlichen Begegnungen
bei verschiedenen Gelegenheiten. Schon am ersten Abend hatten die Wittener
ein volles Haus in Butler Court, waren doch Mitglieder des englischen
Club-Zweiges, Repräsentanten des Boroughs und andere Freunde gekommen,
um die Gelegenheit zu nutzen, alte Bekannte zu treffen und Gespräche
zu führen.
Eine zweite solche Möglichkeit ergab sich, als Bürgermeisterin
Dee Hunt die Wittener Gäste zu einem Empfang ins Rathaus bat und
dort mit einem vorzüglichen Abendessen überraschte.
Bericht von Erich Bremm

Barking & Dagenham
Recorder, 22. März 2007
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